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Holzschutz im Außenbereich

Warum muss Holz geschützt werden?

Die Gartensaison beginnt... und damit die Zeit, um Holz- Gartenmöbel, Gartenstühle und Gartenbank raus zuholen
und fit für die sonnige Zeit im Jahr zu machen.
Immer mehr Menschen in Deutschland besitzen einen Garten oder zumindestens einen Balkon.
Für ein wohliges Gefühl sorgt zumeist Material aus Holz. Ob fürs Gartenhaus oder den Gartenzaun.
Lärche, Fichte, Eiche oder auch mal Bangkirai bzw. Tropenhölzer für die Holzterrasse.
Jedes Holz hat seine Eigenschaften und bedarf unter Umständen speziellem Schutz.

Gerade im Außenbereich sind Holzbaustoffe ständig Witterung und Feuchtigkeit ausgesetzt.
Damit das Holz nicht vergraut oder morsch wird ist ein Holzschutz nötig.


Natürlicher Holzschutz im Kommen


Holzschutz aus natürlichen Rohstoffen gewinnt immer mehr an Bedeutung in der
heutigen ökologisch geprägten Gesellschaft.
Als Nummer 1 unter den Holzölen gilt immer noch der Leinölfirnis.
Dies wird aus Leinöl hergestellt und bildet nach dem Eindringen und Trocknung eine schützende
Ölschicht.
Da reines Leinöl sehr zähflüssig ist und sehr lange Trocknungszeiten benötigt, wird es gekocht
und Lösemittel zugeführt, welche sich bei Trocknung verflüchtigen und ein Eindringen und trocknen
des Firnis beschleunigen.
Letzlich besitzen Oberflächen die mit Leinölfirnis behandelt wurden eine besondere matte Haptik
und einen wunderbaren Geruch. Probieren Sie es mal aus!

Vorbehandlung?

Unbehandeltes, d.h. rohes Holz sollte ohne entsprechende Behandlung nicht verbaut werden.
Um einen Schutz gegen Schimmel, Pilze oder Fäule aufzubauen sollten rohe Hölzer mit
einem lösemittelhaltigen Imprägniergrund behandelt werden.
Dieser dringt tief in das Holz ein und schützt dauerhaft vor besagten Schädlingen.
Danach kann das Holz mit einer Lasur oder Lack weiter bearbeitet werden.



Was ist eine Holzlasur?


Unterschieden werden grundsätzlich Dünnschichtlasuren und Dickschichtlasuren. 
Die Dünnschichtlasur dringt durch ihre wasserähnliche Konsistenz tiefer in das Holz ein. 
Sie lässt sich dabei natürlich etwas schwieriger aufbringen. Hier empfiehlt sich ein
ordentlicher Lasurpinsel welcher die Farbe speichert und nicht tropft.
Die Farbpigmente in der Lasur sorgen für einen Feuchteschutz als auch für ein
UV-Schutz, damit das Holz nicht ausbleicht.
Dünnschichtlasuren werden zumeist im Außenbereich eingesetzt.

Dickschichtlasuren haben eine zähflüssigere Konsistenz und lassen sich ähnlich wie ein
Lack verarbeiten und bilden wie dieser auch eine geschlossene "Dickschicht".
Diese Schicht kann mit der Zeit spröde werden und abplatzen. Ein erneutes streichen
ist dann erforderlich.
Zu beachten ist, dass ein überstreichen von Dickschichtlasuren mit einer Dünnschichtlasur
nicht funktioniert. Andersherum allerdings schon.   
Dickschichtlasuren werden zum Teil auch im Innenbereich eingesetzt und um einen
speziellen Effekt z.Bsp. auf Vertäfelungen zu erhalten.